Oberliga Württemberg Frauen: TSV Malmsheim gegen VfL Waiblingen 55:51 – Knapper erster Sieg nach spannendem Kampf

Am Sonntagvormittag hatten die Oberliga-Damen des TSV den VfL Waiblingen zu Gast. Beide bisher erfolglose Teams standen unter dem Druck, nach zwei (VfL)  bzw. drei (TSV) Niederlagen den ersten Sieg zu erzielen, um sich nicht bereits kurz nach Saisonbeginn im Tabellenkeller festzuspielen.

Die Partie begann zunächst zugunsten des TSV. Während der ersten Minuten bestimmten auf Seiten des Gastgebers die Flügelspielerinnen durch erfolgreiche Aktionen den Angriff, woraus ein leichter Vorsprung hervorging. Mit geringer Verzögerung kamen zwar auch die Centerspielerinnen durch verbessertes Anspiel von den Flügelpositionen und untereinander ins Spiel, gleichzeitig jedoch ging auch ein Ruck durch die Waiblinger Verteidigung. Die Gäste konnten dank aufmerksamer Defense fortan diverse Ballgewinne erzielen und diese in Form von Schnellangriffen in Punkte verwandeln. Auch die – trotz Manndeckung – vorzeigbare Trefferquote der Gäste trug dazu bei, dass die Malmsheimer Damen ins Hintertreffen gerieten und zum Ende des ersten Viertels mit 12:16 hinten lagen.

Dieser Trend setzte sich auch im zweiten Viertel fort. Auch wenn die Gastgeberinnen sich vorgenommen hatten, ihren Fokus weniger auf komplexe Spielzüge zu legen, sondern mehr auf kurze und einfache Pass- und Laufwege zu bauen, erfolgten zu viele Fehlpässe oder riskante Anspiele, aus denen die Gäste Profit schlagen konnten.

Mit dem Setplay der Gäste taten sich die TSV-Damen ebenfalls schwer. Immer wieder gelangen dem Gegner sowohl Würfe von außen als Aktionen innerhalb der Zone, hier überwiegend von der High-Post-Position ausgehend. Die Umstellung auf Zonenverteidigung erbrachte nicht die gewünschte Wende, so dass Trainerin Annett Hermann erneute Manndeckung anordnete. Mit einem 21:29-Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Pausenbriefing starteten die Malmsheimerinnen mit einer intensiveren und konzentrierteren Verteidigung. Durch schnelles Umschalten von der Offense in die Defense und gesteigerter Aufmerksamkeit bereits im gegnerischen Rückfeld konnte der Ballvortrag des VfL gestört werden. Auch den Vorsatz, den Ball im Angriff schneller nach vorne zu bringen, setzten die Gastgeberinnen nun besser um. Dass die Gäste nach einigen Minuten etwas erschöpft wirkten, sorgte für zusätzliche Motivation der Heimmannschaft. Jetzt lag es an ihr, die gewonnenen Steals und Rebounds zu nutzen. Dabei fand der Ball vorne nicht durch Fast-Breaks, sondern nach sicherem Anspiel zwischen Aufbau-, Flügel- und Centerspielerinnen seinen Weg in den Korb. Der Rückstand auf den VfL verringerte sich kontinuierlich und schaffte weiteres Selbstvertrauen im Malmsheimer Team. Mit der Schlusssirene des Viertels verwandelte Anna Sroka einen Drei-Punkte-Wurf zum verdienten Ausgleich (35:35).

Im spannenden Schlussviertel zeigten beide Teams den Willen, das Spiel für sich zu entscheiden.

Die TSV-Damen zeichneten sich dabei durch eine geschlossene Mannschaftsleistung aus. Während die Centerspielerinnen Sharon Anderson und Lena Sroka sich unter dem Brett durchsetzen konnten, punkteten Franziska Schmidt und Jessica Rexer von den Flügelpositionen. Da die Waiblingerinnen mit Distanzwürfen konterten, konnte sich kein Team deutlich absetzen, so dass die Führung permanent hin und her wechselte. Kurz vor Spielende lag ein geringer Zwei-Punkte-Vorsprung des TSV vor. Die Gäste versuchten nun, durch schnelles Foulspiel die Uhr zu stoppen. Mit zwei erfolgreichen Freiwürfen gelang es Elena Schwab jedoch, die knappe Führung auszubauen. Trotz weiterer taktischer Züge seitens des VfL konnte dieser Puffer innerhalb der letzten Minute gehalten werden, so dass es am Ende bei 55:51 für die erleichterten Gastgeberinnen blieb.

 

Auch wenn das nächste Spiel erst am 03.11. in Nürtingen ansteht, gilt es für das Team nun, den Aufwärtstrend auszubauen und sich noch besser aufeinander abzustimmen.

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Oberliga Württemberg Frauen: 40:74 – Nichts zu holen in Villingen

Auch bei ihrem 3. Ligaspiel mussten die Damen 1 auswärts in Villingen eine Niederlage einstecken.

Und wieder war es so, dass wir im ersten Viertel noch mithalten konnten (13:16) und im zweiten Viertel (08:17) plötzlich gar nichts mehr lief. Die Vorgaben der Trainerin, wie wir uns gegen die Presse hätten aufstellen sollen, wurden nicht umgesetzt. Die Würfe von außen wollten einfach nicht reingehen und Rebounds ließen sich gegen die große Villinger Centerspielerin Adams nur schwer ergattern. Zur Halbzeit stand es damit 21:33.

Nach der Halbzeit fingen wir endlich damit an, mit Nachdruck zum Korb zu ziehen. Wir bekamen die Fouls gepfiffen, konnten dann aber viele Freiwürfe nicht verwandeln (Freiwurfquote 57%). Leider war die Foulbelastung auch auf unserer Seite sehr hoch. In der Verteidigung wechselten wir zwischen Zonen- und Mannverteidigung aber besonders die Distanzwürfe der Villingerin Anja Elbel (6 Dreier, 29 Punkte) bekamen wir nicht in den Griff.

Man merkt momentan noch, dass die Routine und die eingespielten Laufwege der letzten Saison fehlen, mit etwas mehr Spielpraxis wird unser neu formiertes Team sicher wieder Punkte aufholen.

Unser nächstes Spiel ist schon am kommenden Sonntag im aller Frühe um 11 Uhr zuhause in Renningen. Wir können jede Unterstützung gebrauchen!

Es spielten: Nadine Aickelin (2), Sharon Andersson (8), Janina Dzubba (8), Jessica Rexer (4), Elena Sabri, Franziska Schmidt (6), Anna Sroka (7), Lena Sroka (3), Lena Welting (2)

Frauen Oberliga: 33:44 – Auftakt-Derby in Gerlingen verloren

Wie erwartet war es für die Damen 1 ein mühevoller Saisonauftakt.

Konnten die Malmsheimer Damen im ersten Viertel mit den jungen und schnellen Gerlingerinnen noch mithalten (08:12), kam im zweiten Viertel der Einbruch (4:18 verloren!).

Die Malmsheimer Damen konnten zwar trotz Ganzfeld-Presse den Ball schnell und sicher nach vorne bringen. Leider dauerte es dann aber zu lange bis der Ball endlich den Weg zum Korb fand und die Trefferquote liess zu wünschen übrig. Rebounds ließen sich kaum erobern. So stand es zur Halbzeit 12:30.

Nach der Halbzeit gingen die Malmsheimer Damen dann wieder wesentlich motivierter ins Spiel und durch konzentrierte Defense konnten sie sich auf 24:34 herankämpfen. Bis ins letzte Viertel sah es noch so aus, als könne man den Ausgleich schaffen. Durch Umstellung auf Ganzfeld-Manndeckung kam Gerlingen unter Druck und die Malmsheimerinnen konnten sich einige Bälle erkämpfen. Leider fanden diese mühevoll erkämpften Bälle nicht den Weg zum Korb und so musste man sich 33:44 geschlagen geben.

Die Malmsheimerinnen hatten die seltene Situation, dass der Kader mit 12 Mädels voll besetzt war, was zur Folge hatte, dass leider nicht alle Spielerinnen so zu Zug kamen, wie sie es verdient hätten. Das wird sich in den folgenden Spielen aber sicherlich wieder ausgleichen.

Insgesamt erfreulich war der sichere Ballvortrag und die wenigen Ballverluste. Besonders die erst 14-jährige Janina Dzubba machte sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung einen sehr starken Job.

Mit der Defense konnte Malmsheim im Großen und Ganzen zufrieden sein. Aber mit 33 Punkten lässt sich nur schwer ein Spiel gewinnen und so werden wir uns in den kommenden Wochen wohl auf Wurftraining und Angriffssysteme konzentrieren dürfen.

An mangelnder Unterstützung lag es jedenfalls nicht: Der Malmsheimer Fanblock war größer und lautstärker als der der Heimmannschaft. Vielen Dank dafür!

Unser nächstes Spiel ist schon am kommenden Sonntag um 17 Uhr zuhause in Renningen.

Es spielten: Nadine Aickelin (4), Sharon Andersson (3), Janina Dzubba (5), Tina Kaine (1), Dawina Lebsanft, Maren Müller, Jessica Rexer (4), Elena Sabri, Franziska Schmidt (7), Anna Sroka (5), Lena Sroka (4), Lena Welting

OL Damen verlieren in Weinstadt

Oberliga Württemberg, 25.03.2018
TSV Malmsheim 40: 62 SG Weinstadt
Kein Erfolg beim Tabellenersten.
Nach dem verlorenem „Derby“ gegen Gerlingen am Wochenende zuvor musste unbedingt ein Sieg
her, der die TSV Damen vor dem Abstiegskampf bewahrt hätte. Doch der starke SG Weinstadt
machte den Damen einen Strich durch die Rechnung.
Trotz starkem ersten Viertel, indem die Damen in den ersten Minuten einen 8:0 Vorsprung
entwickelten, holte sich der SG Weinstadt das Spiel und die Führung zurück. Durch die Umstellung
der Defense auf Seiten des SG Weinstadt, von einer Zonen-Verteidigung auf eine sinkende Mann-
Verteidigung, kamen die Damen ins Straucheln. Vor allem wurden die sonst so erfolgreichen
Center-Spielerinnen stark aus der Zone gedrängt oder von mindestens zwei Spielerinnen zu
gemacht. Hier hätte mit Sicherheit die Spielerfahrung von Christina Holler geholfen, die aufgrund
einer Verletzung leider eine Zeit lang pausieren muss.
Trotz langsamen Straucheln wurde die Halbzeit mit einem Ergebnis von 25:20 für den SG
Weinstadt beendet.
Somit wäre noch alles möglich gewesen.
Doch die Damen verloren ihren Biss. Hinzu kamen missglückte Würfe von den Damen und
abgefangene Pässe, die vom Gegner schnell und sauber durch Fast Brakes verwertet wurden. Somit
gewann der SG Weinstadt mit 62:40 und bestätigte die Tabellenführung.
Somit werden die Damen den Abstiegskampf im April antreten und hoffentlich den Verbleib in der
Oberliga erkämpfen. Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben, sodass die Damen durch
ihre treuen Fans unterstützt werden können.

 

Damen 1: Sieg im Abstiegskampf!

Wichtiger Sieg der Damen 1 gegen Derendingen

Nach der glanzlosen Niederlage der letzten Woche war bei den Damen 1 Wiedergutmachung angesagt. Von Beginn an waren die Damen gut drauf und gingen 6:0 in Führung. Doch dann war Derendingen auch im Spiel und zog teilweise bis zu 11 Punkte davon. Doch Malmsheim hatte nichts zu verlieren und verteidigte gut. Derendingen lebte nur von 2 Spielerinnen. Diese konnten zwar nicht aus dem Spiel genommen werden, aber immer wieder am erfolgreichen Abschluss gehindert werden. Ein schöner Wurf von der Mittellinie fand dann am Ende des dritten Viertels seinen Weg in den Korb und der Rückstand betrug nur noch drei Punkte. Malmsheim gab dann nochmal richtig Gas und konnte das Spiel in den entscheidenden Minuten drehen und behielt die Nerven um am Ende mit 62:58 einen Sieg einzufahren und die wichtigen Punkte im Abstiegskampf mitnehmen. Vor allem weil der Tabellennachbar aus der Gerlingen verloren hatte war dieser Sieg umso wichtiger.